18. Innsbrucker Prosa Festival 2020

Es wird niemand mehr überraschen: Leider müssen wir das Prosafestival aufgrund der aktuellen Lage absagen. Die gute Nachricht ist aber: Wir müssen es besser gesagt nur verschieben – wir basteln bereits hinter den Kulissen an einem neuen Termin im Herbst und geben Bescheid, sobald wir konkretes dazu wissen. Bleibt inzwischen alles gesund, wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen nach dieser schwierigen Zeit!

Das 18. Innsbrucker Prosa Festival findet statt im Herbst 2020

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Foto (c) Ruth Pearce, http://www.fotoruth.at

Hurra! Wir sind erwachsen! Wir haben es amtlich, wir sind mündig und nehmen es einmal mehr schriftlich. Denn wir sind verschossen in Literatur. Wir lesen und lassen vorlesen. Das Innsbrucker Prosa Festival ist sich seiner Großjährigkeit bewusst und nimmt die Verantwortung gut gewählte Literatur zu verbreiten gerne an. Der Verein 8ungKultur macht das erneut möglich. 

Das heißt: Auch diese Jahr dürfen wir Ihnen 12 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschen Sprachraum (und darüber hinaus) präsentieren, die aus den unterschiedlichsten Gründen in der gegenwärtigen Literaturlandschaft herausragend sind. Außerdem gibt es diesmal ein musikalisches Plus der Sonderklasse: Die Singer-Songwriterin Nnella wird jeden Abend für den passenden Auftakt sorgen und garantiert verzaubern.

Drei Tage, drei Orte, drei Moderatoren, 12 Autorinnen und Autoren. Das reimt sich noch immer und ist wie immer gut, wird aber noch besser durch Sie, durch Ihr Dabeisein. 

Der Auftakt findet am Donnerstag, 2. April in der neuen Stadtbibliothek (Amraserstraße 2) statt. Am Freitag, 3. April ist die  Wagner’sche Buchhandlung (Museumstraße 4) Gastgeberin und am Samstag, 4. April besiegeln wir den Drei-Tage-Literatur-Staffellauf im BRUX / Freies Theater Innsbruck (Wilhelm-Greil-Straße 23) mit Musik von DJ Martin Fritz sowie Tanz und Ekstase von allen Beteiligten.
Robert Renk, Markus Köhle und Martin Fritz moderieren, führen einleitende Gespräche mit den Autorinnen und Autoren, beschenken diese textmotiviert und haben wie immer einen schillernden Querschnitt der aktuell schreibenden Zunft eingeladen. Carmen Sulzenbacher sorgt für die Organisation und Betreuung aller. 

Lesen macht nicht nur erwachsen, es hält auch jung. Das ist nicht paradox, das ist das sogenannte Lektürewunder. Jedes Buch ist eine geistige Frischzellenkur. Andere mögen sich Kurschatten halten, Leserinnen und Leser halten sich Bücher. Kurschatten sind ephemere Phänomene, Bücher sind bleibende Werte. Zurecht nimmt niemand einen Kurschatten mit nach Hause. Bücher aber lassen sich nur zu gerne mit nach Hause nehmen. Mit Büchern kann man bedenkenlos ins Bett gehen. Bücher tun selten physisch wirklich weh, einschlafbedingte Buchkantendruckstellen da und dort sind schöne Erinnerungsmerkmale. Bücher lassen sich aber auch gut ins Regal stellen. Und wer nicht lesen will, kann trotzdem kaufen und verschenken. Wer nicht vorlesen will, kann sich aber auch vorlesen lassen und zwar von Meisterinnen und Meistern ihres Faches, die es verstehen, die Nacht leuchten und ein Jahr ohne Winter vergehen zu lassen. Die Picknicken im Dunkeln und den Sprung wagen. Denn in der Literatur gilt wie immer: Hier ist noch alles möglich.

Ihr Buchbetreuungs- und Literaturvermittlungs-Team Robert Renk, Markus Köhle, Martin Fritz & Carmen Sulzenbacher

Do 2. April 2020 / Stadtbibliothek

Markus Orths (D)

David Fuchs (A)

Ulrike Ulrich (CH/D)

Lorenz Langenegger (CH)

Fr 3. April 2020 / Wagner’sche

María Cecila Barbetta (ARG/D)

Simone Lappert (CH)

Dominik Barta (A)

Fee Brembeck (D)

Sa 4. April 2020 / BRUX

Thomas Meyer (CH)

Irmgard Fuchs (A)

Tonio Schachinger (A)

Benjamin Quaderer (FL)