Team

Robert Renk

mischt und frischt die Szene auf

Wenn die Wagner’sche eine Bibliothek wäre, dann wäre sie die Bibliothek von Alexandria.
Wenn die Wagner’sche ein Buch wäre, dann wäre sie die Bibliothek von Babel und Robert Renk Jorge Luis Borges. Kurz gesagt: Robert Renk ist phantastisch. Aber – und das ist das Gute daran – Robert Renk ist auch real. Er ist in Innsbruck verankert, sticht aber Tag für Tag in See, um seinen Literaturhorizont beständig zu erweitern. Er macht seit Jahrzehnten Wind in der hiesigen Literaturszene, setzt Segel und Zeichen wie Prosa- und Lyrikfestivals, etabliert Grenzgänge und riskiert Genreübergreifendes, hat Gastgeberqualitäten und Sitzfleisch wie kein Zweiter und frönt nach Mitternacht gerne seiner geheimnisvollen Leidenschaft nach Piña Colada. Wenn Robert Renk ein Cocktail wäre, dann wäre er eine ganze Cocktail-Bar-Karte, die sich wöchentlich um eine Eigenkreation erweitert, aktuell im Programm: Renksche Grätsche (Kokos und Pfeffer, Rum und Gin, Originalität und Eigensinn). Robert Renk ist Herz, Hirn und Kehlkopf des Festivals.

Markus Köhle

schreibt und moderiert auf hohem Niveau

Ein Mann – viele Worte. Und alle werden sie ihm nicht gerecht. Aber was ist schon gerecht? Die Ergebnisse eines Poetry Slams vielleicht? Und wen interessiert das, hat man nach so einem Slam oft nur noch die spektakuläre und spektakulär schnelle Zusammenfassung des Moderators im Ohr. Und der heißt in 4 von 5 Fällen eben Markus Köhle. Egal wo. Wo auch immer. Er wurde schon an den unmöglichsten Orten, lesend oder moderierend, gesichtet (Usbekistan, Tunesien, St. Christoph…). Tendenziell trifft man den mit allen Wortwassern Gewaschenen in der Alten Schmiede, in der Bäckerei oder in der nächsten Bar. Bar jeder Vernunft lässt er dann auch mal 171 Krügerl anschreiben. Auf nem Bierdeckel natürlich, wie es sich gehört. Der ziert auch sein großartiges letztes Werk (wobei er mich da sicher wieder überholt). Anschreiben lässt er seine Figuren. Anschreiben tut er gegen Stumpfsinn, Wegschauen und Dampfplaudern. Ob’s was nützt – geschenkt. Es macht nen Heidenspaß! Und schenken tut er ohnedies. Er schenkt originell und gerne nach. Er verteilt Trostpflaster und Prostpflaster. Er ist DER Assoziationskettenmeister. Markus Köhle ist pure Prosa, Markus Köhle ist dennoch von dieser Welt. Im übrigen beglückt er jährlich das Prosafestival, dessen Herz, Hirn und Hirnanhangdrüse er ist.

Martin Fritz

Wunderwuzzi der Extra-Klasse

Martin Fritz schreibt, performt, moderiert, organisiert, legt auf. Martin Fritz ist cool. Martin Fritz’ Superpower ist es, eine über 800 Seiten lange Doktorarbeit über Popmusik geschrieben zu haben, und fast der einzige Popsong, der darin vorkommt, ist der Song “Tell Me Lies” der Popgruppe Fleetwood Mac. Martin Fritz ist richtig cool. Martin Fritz’ eigentliche Superpower ist es, Menschen auf kluge Weise zu unterhalten – vor der Bühne, auf der Bühne, hinter der Bühne, ganz egal. Martin Fritz rockt das Ding. Aufgrund seiner Vorliebe für possierliche und putzige Tierchen aller Art (derzeit hoch im Kurs: das Flurmel) ist er außerdem Social Media-Experte (nicht nur) des Prosafestivals. Martin Fritz ist nicht nur cool, er vereint alle coolen und flauschigen Superlative in sich und streut dann auch noch ganz relaxed Glitzer drüber. Wären wir RuPaul, wir riefen “Shantay, you stay!” – so freuen wir uns einfach nur vor auf Moderation und Musik:
Beim Prosafestival moderiert Martin Fritz die Lesung von John Wray (Donnerstag) und legt am Abschlussabend flotte Tanzmusik auf.

Carmen Sulzenbacher

was sie betreut, wird gut – egal, ob dieses Festival, Kinderzeitschriften oder die Slamily

Lang bevor andere auf eine Bühne treten, während sie dort im Rampenlicht stehen und lang nachdem die anderen bereits Feierabend haben, arbeitet Carmen Sulzenbacher still im Hintergrund daran, dass niemand bemerkt, wie viel Arbeit sie dahintersteckt, dass alles so reibungslos abläuft, wie es immer abläuft, wenn sie ihre Hand im Spiel hat. Von ihrer unglaublichen Organisationsübersicht profitiert die Innsbrucker Poetry-Slam-Szene (deren Ruhm von ihr außerdem inzwischen mit ihren wunderschönen Fotos in die Welt hinausgetragen wird), das BRUX / Freies Theater Innsbruck, wo sie Geschäftsführerin ist, die Spatzenpost und gewisse Innsbrucker Literaten, deren erste Leserin und Lektorin sie ist, sowie das Innsbrucker Prosafestival, dessen Herz, Hirn und Zirbeldrüse sie ist.

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