Pedro Lenz

Pedro Lenz

schreibt und liest unwiderstehlich erfolgreich im Dialekt

 

Pedro Lenz (c) Daniel Rihs)

Pedro Lenz (c) Daniel Rihs)

Er lebt in Olten und ist einer der erfolgreichsten Autoren der deutschsprachigen Schweiz. Und mit gefühlten 380 Lesungen pro Jahr auch einer der bekanntesten und beliebtesten. Dennoch kann man ihn in Österreich vielfach erst jetzt entdecken. Denn Pedro Lenz schreibt im Dialekt. Sein Roman „Di schöni Fanny“ eroberte die Schweizer Bestsellerlisten 2016 im Sturm. Nun, nach einer grandiosen Übertragung ins Hochdeutsche von Raphael Urweider (Kein & Aber, 2017), kann man der „schönen Fanny“ auch bei uns begegnen. Vor allem aber begegnet man Jackpot, dem wenig erfolgreichen Schriftsteller und seinen Oltener Freunden. Eine illustre Runde an Bohemiens, die gerne mal einen trinken und der Schönheit in jeder Form – vor allem der weiblichen – gerne nachhängen. Ja, so sind sie, der Jackpot, der Louis und der Grunz, beide Maler, und dann der Kuni, der sich seit den 68ern die Haare nicht mehr geschnitten hat. Und fast in die Haare geraten sich die Freunde wegen der schönen Fanny.
Ganz besonders Jackpot, der eigentlich Frank heißt und auf alles wettet, Hunde, Pferde, Fußball, verfällt der schönen Fanny – bleibt dabei aber erfolglos. Er durchlebt alle Phasen der Verliebtheit und die LeserInnen sind hautnah dabei, wenn er eifersüchtig ist auf seine Malerfreunde, weil sie dem einen Model steht und den anderen auf eine Reise nach Belgien begleitet. Manchmal möchte man ins Buch hinein und den armen Jackpot trösten. Das tun zum Schluss dann aber doch seine Freunde, denn eine wahre Künstlerfreundschaft in den Kneipen von Olten kann auch eine schöne Fanny nicht sprengen.
Pedro Lenz aber sprengt – für normal – jede Vorstellung einer ganz normalen Lesung, seien Sie darauf gefasst!

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