Volker Surmann

Volker Surmann

beschert schöne Scham für alle

 

Volker Surmann (Foto (c) Martin Herz)

Volker Surmann (Foto (c) Martin Herz)

Der Exil-Ostwestfale Volker Surmann lebt als Autor, Satiriker und Verleger in Ostberlin. Er stand zwanzig Jahre als Kabarettist und Comedian auf der Bühne, schrieb für diverse TV-Comedyformate (z.B. „Mensch Markus“) und rechnete in seinem ersten Roman „Die Schwerelosigkeit der Flusspferde“ (2010) mit dem Comedybusiness ab. 2012 erschien seine Geschichtensammlung „Lieber Bauernsohn als Lehrerkind“, 2014 sein zweiter Roman „Extremely Cold Water“.
Er schreibt Beiträge für das Berliner Kabarett „Die Stachelschweine“ und das Satiremagazin „Titanic“, Kolumnen für das queere Hauptstadtmagazin „Siegessäule“ und betreibt seit 2011 den Berliner Satyr Verlag für Humor und Satire. Seit 2003 liest er jeden Donnerstag bei der Vorlesebühne „Brauseboys“ und tritt regelmäßig bei Poetry Slams in ganz Deutschland auf.
Im Herbst 2015 erschien sein 3. Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“.
2017 folgte die Geschichtensammlung „Bloßmenschen. Schöner schämen für alle“ (Satyr). Darin geht es um Menschen und Situationen, die man kennt, aber Volker Surmann schaut hin, bis es weh tut: Aus Alltagsszenen werden grotesk anmutende Sketches, aus Langweilern werden Tabubrecher, aus vermeintlich politisch korrekten Müttern werden verurteilende Horden, aus Bauzaunbeobachtungen werden tiefschürfende Sprachschöpfungen, aus einem Klappern im Zug wird ein gruppendynamisches Erlebnis und ein Exempel der Imperfektion des Menschen. Volker Surmann versteht es sowohl selbstironisch die eigene Vergangenheit unter die Lupe zu nehmen, als auch der Gegenwart das Abgründigste abzulauschen und seine Funde dann, beschlagen mit allen Registern der Satire, nicht nur präzise aufs Papier zu bringen, sondern auch prägnant vorzutragen.

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