Team

Robert Renk

sprengt alle Rekorde

Niemand prägt wie er seit über 25 Jahren das Literaturprogramm dieser Stadt. Niemand sonst in dieser Stadt schafft es, über 700 Leute zu einer Lesung mit Eintritt hinzubewegen. Niemand sonst schafft es, Autorinnen und Autoren, die über 700 Leute anziehen, in diese Stadt zu bewegen. Niemand sonst arbeitet untertags als bestgelaunter Buchhändler, macht nächtens das Magazin „Wagnereinmalig“ und liest sämtliche Neuerscheinungen in den Bereichen Belletristik und Lyrik der Welt- und Regionalliteratur. Niemand sonst steht Bibliothekar*innen im ganzen Land mit Tat und Ratschlag zur Verfügung und moderiert monatlich mehr Lesungen als andere in ihrem Leben Bücher lesen. Niemand sonst trägt eine Intendantenfrisur dermaßen mit Würde und Schalk und ist unter der Frisur nach wie vor offen, neugierig und wagemutig wie das Idealbild eines jungen, wilden Literaturbetriebsrebellen. Niemand sonst ist allseits beliebter Lehrveranstaltungsleiter in Sachen rund um das Buch und schreibt Laudationes leidenschaftlicher. Niemand kuratiert die Quart-Literaturschiene kundiger und erfüllt gastgeberische Superlative angemessener. Niemand archiviert Anekdoten akribischer und trinkt, stets zur richtigen Zeit, stilsicherer Ginger-Beer, Rotwein und Piña Colada. Niemand sonst ist wie Robert Renk.

 

Markus Köhle

erweitert Horizont und Sprache

Keiner prägt wie er seit über 25 Jahren die Poetry-Slam-Szene Österreichs. Keiner sonst schafft es, monatlich an die 400 Textsüchtige in die Bäckerei zu lotsen. Keiner moderiert eloquenter und schneller. Kein anderer trägt die Literaturfahnen Österreichs charmanter und so dermaßen gut gelaunt in die Welt hinaus. Egal wo. Wo auch immer. Er wurde schon an den unmöglichsten Orten, lesend oder moderierend, gesichtet (Usbekistan, Tunesien, St. Christoph am Arlberg …). Tendenziell trifft man den mit allen Wortwassern Gewaschenen in der Alten Schmiede, in der Bäckerei oder in der nächsten Bar. Der Assoziationskettenmeister heimste letztes Jahr den Otto-Grünmandl-Preis des Landes ein und beglückte die Anwesenden der Preisverleihung mit literarisch wie politisch wertvollen Sprachpralinen. Keiner kann wie er so souverän mit einem ganzen Orchester sprachtanzen und keiner schmiegt sich wie er in die improvisierten Tonkulissen von fransenmusik (Klex Wolf und Hannes Sprenger). Keiner lässt Biere eleganter anschreiben, und keiner schreibt eloquenter gegen Bierstammtischgegröle an. Keiner schließlich kann so dermaßen von sich behaupten, dass er Markus Köhle ist!

 

Martin Fritz

ist und bleibt best dressed Moderator & DJ der Herzen

Mit Martin Fritz ziehen Glanz und Glamour beim Prosafestival ein. Martin Fritz schreibt, performt, moderiert, organisiert, legt auf – und das alles mit Eleganza-Extravaganza. Yas queen! Aber nicht nur das, denn: Wer fängt immer die süßesten und glitzerndsten Pokémon…? Wer lädt regelmäßig die tollsten AutorInnen ins Stromboli nach Hall? Wer moderiert jedes Roller Derby in town? Wer schnurrt am zachsten auf der Bühne von Frau Herrmanns Katerstrophen 5000 (FHK5K)? Wer ist besser als alle Piña Coladas dieser Welt? Wer weiß alles und noch viel mehr, und da ist jetzt Gossip schon auch mitgemeint? Ihr wisst es längst: Martin Fritz!

Und um seine Wunderwuzzihaftigkeit gebührend zu ehren haben wir uns nicht lumpen lassen und dem diesjährigen Festival eine schillernde Fritz’sche Klammer umgelegt: Wir freuen uns also auf Martin Fritz’ Moderation der Festival-Eröffnungslesung von Jaroslav Rudiš (Donnerstag) und summen schon „I’m gonna dance with somebody“ in Vorfreude auf Martin Fritz’ Auflegerei am Abschlussabend.

 

Carmen Sulzenbacher

weiß wie’s geht und macht es auch

Es gibt gute Veranstaltungen, und es gibt welche, bei denen Carmen Sulzenbacher ihre Hand im Spiel hat. Diese sind dann nicht nur gut, sondern sehr gut. Mit ihrer Übersicht, Leidenschaft und Erfahrung entsteht der Von-der-Anreise-über-die-Lesung-bis-zum-Getränk-hinterher-in-den-besten-Händen-Wohlfühlfaktor für alle Beteiligten. Das weiß nicht nur das BRUX / Freies Theater Innsbruck, wo sie Geschäftsführerin ist, davon profitieren auch Poetry Slams, Lesebühnen und sonstige Veranstaltungen in ganz Tirol. Wie sie es da nebenher noch schafft, sich als gefragte Veranstaltungs-Fotografin zu etablieren, eigene Auftritte mit ihrer Tanzgruppe zu stemmen, die Zeitschrift „Spatzenpost“ zu lektorieren und ein profundes Wissen über Fernsehserien und süße Fotos von Tieren im Internet aufzubauen, entzieht sich meiner Kenntnis. Carmen hat es in sich wie ein Mix aus Piña Colada und Long Island Iced Tea, ist aber immer so erfrischend wie ein Margarita.